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Ist die Leiche des Tengelmann-Gletschers nicht doch Milliardär Haub? | Regional

Ist Gletchers Leiche nicht doch der Milliardär Tengelman? |

„Die Klamotten waren Neonfarben im Stil der 80er“

Zermatt (Schweiz)/Mülheim an der Ruhr (NRW) – Er ist milliardenschwer, seit dem 7. April 2018 vermisst und 2021 für tot erklärt: Ex-Chef der Unternehmensgruppe Tengelmann Karl-Erivan Haub (†58).

Ende Juli fanden Bergsteiger auf dem Stockji-Gletscher im Wallis in der Schweiz eine mumifizierte Leiche, die vor Hitze schnell schmolz – war es die von Haub? Denn: Hier, in der Nähe von Zermatt, ist Haub vor mehr als vier Jahren auf einen Marsch gegangen und nie wieder zurückgekehrt.

Alpinist Luc Lechanoin (55) entdeckte die Leiche und spricht nun im Schweizer «Blik» über den schrecklichen Fund. Seine Beschreibung lässt Zweifel aufkommen, dass es sich bei dem Toten um Haub handelt …

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„Die Kleidung war von Neon und den 80ern inspiriert“, sagt Lechanoin. Der erfahrene Bergsteiger vermutet, dass die Leiche 30 bis 40 Jahre im Eis gelegen haben könnte. Dann kann es natürlich nicht der Mülheimer Kaufmann sein. Lechanoine beschrieb den Körper als mumifiziert und leicht beschädigt, aber vollständig.

Er und sein Partner Vincent waren auf dem Weg nach Zermatt, als sie abseits des Weges auf einem Felsen am Fuße des Gletschers “bunte Dinge” sahen. Ihre Neugier war geweckt. Sie wollten es sich genauer ansehen, weil sie dachten, es könnte jemand da sein, der Hilfe brauchte. “Natürlich denkt man an eine Leiche”, sagt der Bergsteiger.

Das Verschwinden von Karl-Erivan Haub bleibt ein Rätsel

Foto: Picture Alliance / Roland Weihrauch/dpa

Und so kam es: Nach dem ersten Schock beschlossen die beiden, den Abstieg fortzusetzen und zur Polizei am Fuße des Berges zu gehen. Dort zeigten sie der Polizei ein Foto der Leiche. Danach waren Ortung und Bergung kein Problem mehr.

Obwohl der Tote noch nicht eindeutig identifiziert werden konnte, zeigt ein Überwachungsfoto Haub in dunklerer Kleidung, bevor er verschwand.

Der Manager und erfahrene Bergwanderer wurde während einer Bergtour auf dem Klein Matterhorn vermisst

Foto: Bild Union / Zoonar

Durch das schnell zunehmende Abschmelzen der Gletscher infolge der hohen Temperaturen kommen immer mehr Leichen ans Licht. Die zuständige Kantonspolizei führt eine Liste, die insgesamt drei Seiten umfasst, berichtet «Blik». Die Verschwundenen stammen aus verschiedenen Regionen.

Wird es auch Haubs Leiche schmelzen?

Mysteriös: In der Vergangenheit gab es immer wieder Zweifel am Tod des erfahrenen Skifahrers und Bergwanderers. Es wurden keine Spuren eines Verkehrsunfalls gefunden. Außerdem verschwand mit dem Verschwinden des Milliardärs die Russin Veronika E. (damals 41), eine mutmaßliche Geheimagentin und Vertraute von Haub …