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Ist LED-Licht schädlich? Informationen zu gesundheitlichen Auswirkungen

Ob LED-Licht schädlich ist oder nicht, wird immer wieder diskutiert. Im Allgemeinen sind LED-Lampen unbedenklich, da sie keine giftigen Stoffe enthalten und sich im Betrieb auch nicht stark erwärmen. Einige Arten von LED-Licht können jedoch problematisch für die Augen sein.

LED-Licht: schädlich für die Augen oder nicht?

LED-Lampen werden immer häufiger eingesetzt. Zu Hause werden wir auch von LED-Licht aus verschiedenen Lampen und elektronischen Geräten beleuchtet. LEDs gelten als langlebig und energieeffizient. Sie können auch auf vielfältige Weise eingesetzt werden, von Deckenleuchten über LED-Displays bis hin zu Monitoren.

  • Generell gelten LED-Lampen als weniger gesundheitsgefährdend als beispielsweise herkömmliche Glühlampen oder Leuchtstoffröhren. LEDs enthalten keine giftigen Substanzen, mit denen Sie im kaputten Zustand in Kontakt kommen können.
  • Außerdem erwärmen sich LED-Lampen weniger, was die Verbrennungsgefahr verringert. Nach dem Ausschalten kühlen die LEDs schneller ab, sodass die Leuchte kurz danach angefasst und z. B. ausgetauscht werden kann. Daher ist das Risiko einer thermischen Schädigung der Haut oder der Augen sehr gering.
  • LED-Licht kann jedoch problematisch für die Augen sein. Der Grund: Viele LEDs haben einen hohen Blau- und damit Kurzwellenanteil. Dadurch werden in den Zellen der Netzhaut vermehrt freie Sauerstoffradikale gebildet. Dies kann zu Augenerkrankungen wie der altersbedingten Makuladegeneration führen.

Blaues Licht ausschalten: Auswirkungen auf circadiane und nächtliche Rhythmen

Kurzwelliges Licht beeinflusst die Bildung des Schlafhormons Melatonin. Das Hormon wird weniger ausgeschüttet, was den Tag-Nacht-Rhythmus verschieben kann. Zudem kann ein hoher Blaulichtanteil viele Stoffwechselvorgänge im Körper stören.

  • Kaltweiße LEDs sind schädlich für die Augen. Kaltweiße LED-Lichtquellen wie Lampen oder Computer-, Smartphone- und Tablet-Bildschirme hemmen die Melatoninbildung ebenso wie helles Sonnenlicht. Licht aus warmweißen LEDs ist dagegen erträglicher.
  • Um die negativen Auswirkungen von LED-Licht zu minimieren, sollten Sie vor allem auf warmweiße LED-Lichtquellen setzen. Auf technischen Geräten wie Computern, Tablets oder Smartphones muss die Blaulichtfilterfunktion aktiviert sein. Einige Fernseher haben auch eine Nachtlichtfunktion mit weniger blauem Licht.
  • Wichtig ist, dass die LED-Beleuchtung nicht blendet. Wenn Sie für die Beleuchtung eine eher warme Farbtemperatur wählen, stören Sie Ihren natürlichen Tagesrhythmus weniger.