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Japan verstärkt die Überwachung auf Affenpocken

Angesichts einer Reihe von Affenpockeninfektionen sagte der japanische Gesundheits-, Arbeits- und Sozialminister Shigeyuki Goto, das Land werde die Überwachung verstärken.

Der Minister erklärte, dass es in Japan bisher keine Berichte über eine Infektion gegeben habe, obwohl es sich um eine Infektionskrankheit der Kategorie 4 handele, die vollständig überwacht werden könne.

Behörden sollten Affenpocken-Infektionen sofort melden

Letzte Woche forderte das Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales regionale Behörden und medizinische Einrichtungen auf, alle Verdachtsfälle unverzüglich zu melden und die Überwachung zu verstärken. Zudem möchte Japan enger mit der WHO zusammenarbeiten, um Infektionen im Land vorzubeugen.

Die Krankheit entwickelt sich nach einer Inkubationszeit von ein bis drei Wochen nach der Infektion mit dem Affenpockenvirus. Erste Symptome sind Fieber, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Myalgie und vergrößerte Lymphknoten im Hals- und Brustbereich.

Weltweit wurden 250 Infektionen gemeldet

In den letzten Tagen wurden Infektionen in England, Deutschland, den Vereinigten Staaten und einigen anderen Ländern gemeldet. Am 24. Mai waren es insgesamt 250 Fälle.

Die Ärzte stellen jedoch alles klar und sagen, dass eine neue Epidemie oder Pandemie wahrscheinlich nicht unvermeidlich ist. Die WHO empfiehlt jedoch die Pockenimpfung für gefährdete Gruppen.

Die Vereinigten Staaten bereiten bereits eine Impfkampagne gegen das Virus vor, und auch Großbritannien hortet Pockenimpfstoffe.