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Landkreis Mödling – Recherchen nach einem Zugunglück auf der Potendorfer Strecke

Die Oberleitung sei abgerissen worden und liege quer über der Unfallstelle, teilte die Kreisfeuerwehr Mödling mit. FF Münchendorf, Ahau und Guntramsdorf wurden um 18:27 Uhr alarmiert. Der eingeschlossene Fahrer musste mit hydraulischen Rettungsgeräten von den Rettungskräften befreit werden. Nach Angaben des Kreiskommandos war der Unfalltote unter dem Zug eingeklemmt. Am Abend wurde von einem Spezialunternehmen ein Spezialkran zur Bergung der Waggons angefordert.

Pech

Laut Stefan Lloydl vom Landespolizeipräsidium Niederösterreich befanden sich der Fahrer und 56 Fahrgäste an Bord des Zuges, der von Deutschkroutz nach Wien Hauptbahnhof unterwegs war. Demnach blieben 44 Personen bei dem Unfall unverletzt. Sie wurden in einem nahe gelegenen Katastrophenhilfezentrum im Münchner Rotkreuzdorf in Niederösterreich betreut und versorgt.

Rettungskräfte und Polizei waren mit einem Großaufgebot an Helfern und unter anderem vier Einsatzhubschraubern im Dorf München stationiert. Ein Verletzter wurde ins UKH Wien-Meidling und ins Universitätsklinikum St. Paul geflogen. Pölten, sagte Philipp Gutlederer von Notruf NÖ. Weitere Opfer wurden in Landeskliniken in Baden und Wiener Neustadt transportiert.

Aufgrund des Vorfalls sei der Abschnitt Ahau – Vampersdorf auf der Potendorfer Linie nicht befahrbar gewesen, berichteten die ÖBB. Ein Busersatzverkehr ist eingerichtet. Eine Sendung am späten Montagabend berichtete zudem von „schweren Schäden an der Bahninfrastruktur“. Der Umfang der Reparaturarbeiten und die damit verbundene Dauer seien „noch nicht abschätzbar“ und „werden erst nach vollständiger Schadensgutachten bekannt“.