Nahezu alle Industrie- und Handelskammern wurden durch einen Cyberangriff lahmgelegt. Angreifer legten nicht nur Vereinsseiten lahm.
In der vergangenen Nacht wurden Industrie- und Handelskammern (IHK) in ganz Deutschland Opfer eines massiven Cyber-Angriffs. Viele Webseiten der 79 Kammern in Deutschland sind derzeit nicht erreichbar. Nach offiziellen Angaben scheint es auch Probleme mit der internen Kommunikation und den Computersystemen der IHC-Mitarbeiter zu geben.
Auf dem LinkedIn-Profil der IHK zu Kiel heißt es:
„Bei der IHK Gesellschaft für Informationsverarbeitung mbH (GfI) liegt seit der Nacht zum Donnerstag, 04.08.2022, eine technische Störung vor. Ursache und Ausmaß der Störung können wir noch nicht einschätzen. Allerdings sind einzelne IHK-Leistungen derzeit eingeschränkt. Auch die Verfügbarkeit von Mitarbeiter-E-Mails ist derzeit nicht garantiert. Gemeinsam mit GFI arbeiten wir an einer Lösung und werden Sie hier und auf allen anderen Kommunikationskanälen informieren, sobald wir etwas Neues erfahren.”
t-online hat eine Anfrage an die IHK Berlin geschickt. Sobald es neue Informationen zum Cyberangriff und Systemabsturz gibt, werden wir diesen Artikel aktualisieren.
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