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Mindestens vier Tote – vermutete Ursache

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Erstellt: 03.06.2022 Aktualisiert: 03.06.2022 19:49

Aus: Katarina Bromberger, Francisca Conrad

Trennung

Bei Garmisch-Partenkirchen ist es am Freitag zu einem Zugunglück gekommen. Die Polizei bestätigt, dass mehrere Menschen bei dem Vorfall ums Leben kamen.

  • Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen: Waggons entgleist.
  • Tote und Verletzte: Mindestens vier Menschen wurden getötet und 15 schwer verletzt.
  • Ursache des Zugunglücks: Verkehrsminister Bernreiter geht von einem technischen Problem aus.
  • Diese Meldung über ein Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen wird laufend aktualisiert.

Zugunglück bei Garmisch: Verkehrsminister äußert Anfangsverdacht zur Ursache – offenbar technisches Problem

Update vom 3. Juni, 19.26 Uhr: Mittlerweile gibt es eine erste Vermutung zur Ursache des Zugunglücks bei Garmisch-Partenkirchen. Eine „Drittteilnahme“ beispielsweise aus einem anderen Zug ist bereits ausgeschlossen. „Deshalb muss man davon ausgehen, dass ein technischer Grund, entweder am Fahrzeug oder an der Strecke, die Ursache sein muss“, sagte Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter dem BR. Eine Verantwortung des Freistaats Bayern stritt er jedoch ab, da der Ausbau der Schieneninfrastruktur eine „Aufgabe des Bundes“ sei.

Update vom 3. Juni, 18.34 Uhr: Die Sicherung und Bergung der beim Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen umgestürzten Autos “wird sicherlich die nächsten Tage dauern”, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. „Das geht heute nicht mehr.“ Deshalb müsse die Sperrung der Eisenbahn und der parallel verlaufenden Bundesstraße 2 „über das Wochenende sicher aufrechterhalten werden“.

Rettungskräfte bergen einen verunglückten Zug bei Garmisch-Partenkirchen. Die Arbeit kann Tage dauern. © Uwe Lane / dpa

Update vom 3. Juni, 18.17 Uhr: Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat sich besorgt über das Zugunglück mit mehreren Toten bei Garmisch-Partenkirchen geäußert. „Unser Mitgefühl ist bei den Angehörigen, bei den Verletzten, denen wir schnelle Genesung wünschen“, sagte er am Freitag gegenüber RTL und ntv. Der Mensch versucht, diejenigen zu retten, die gerettet werden könnten. Scholz sprach von “schockierenden Nachrichten” und “deprimierenden Fotos” vom Tatort in Bayern.

Zug entgleist bei Garmisch: Herrmann (CSU) schließt weitere Todesfälle nicht aus

Update vom 3. Juni, 18.07 Uhr: Drei der erwarteten vier Toten bei dem schweren Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen sind noch nicht geborgen. Die Opfer lagen noch unter einem umgestürzten Auto, sagte Bayerns Innenminister Joachim Hermann (CSU) am Freitagnachmittag am Tatort. „Bis der Waggon angehoben ist, können wir nicht ausschließen, dass es unten weitere Tote gibt“, sagte er. Ein vierter starb auf dem Weg ins Krankenhaus. In der Regionalbahn befanden sich laut Behörden etwa 140 Fahrgäste.

Update 3. Juni, 17.55 Uhr: Bahn-Chef Richard Lutz ist bei einem Zugunglück mit mehreren Toten bei Garmisch-Partenkirchen ums Leben gekommen. „Die Eisenbahnerfamilie und ich sind schockiert über das schreckliche Zugunglück“, sagte Lutz am Freitag. “Unsere Gedanken sind bei den Opfern, den Verletzten und ihren Familien.”

Zugunglück bei Garmisch: Marcus Söder (CSU) meldet sich zu Wort

Update 3. Juni, 16.32 Uhr: Auch Ministerpräsident Marcus Söder spricht mit BR24. „Wir trauern mit unserer Familie. Wir beten und hoffen, dass sich alle Verwundeten bald erholen“, sagte er über die niederschmetternde Nachricht. Er bedankte sich bei den vielen Helfern und Rettern vor Ort. Tief betroffen fügte er hinzu: „Man kann nur sagen, dass wir hoffen, dass es vielen gut tun wird.“

Der CSU-Chef kündigte zudem auf Twitter an: „Wir trauern um die Angehörigen der Opfer und wünschen allen Verletzten gute Besserung. Vor allem die Schüler freuten sich auf die Ferien. Großen Respekt und vielen Dank an alle Retter für den Rettungswagen.“

Am Tatort sagte der Feuerwehrchef: „Wir haben alle zum Glück aus dem Zug geholt.“ Der Ort des Vorfalls auf der Straße sei „Glück“. Die 15 Bundeswehrsoldaten im Zug koordinierten sich direkt im Zug, öffneten die Fenster und halfen bei der Bergung.

Zugunglück bei Garmisch: Herman und Bernreiter äußern sich vor Ort – Landrat spricht über Notbetrieb

Update vom 3. Juni, 16.25 Uhr: Im BR drückt Innenminister Hermann sein Mitgefühl aus und lobt das schnelle Handeln der Helfer. „Jetzt geht es darum, die Leichen zu finden und die wahre Ursache des Gleis- oder Zugunglücks oder was auch immer zu finden. Zudem arbeitet das Kriminalinspektorat Rosenheim daran, Personen zu identifizieren.

Das ist natürlich ein schrecklicher Unfall”, stimmte Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter zu. „Die Arbeit hier war äußerst professionell. Für mich als Verkehrsminister ist es sehr schlimm, wenn so ein Unfall passiert. Wir hoffen auf Verletzte und Schwerverletzte wird sich schnell erholen.

Bayerns Innenminister Joachim Hermann (CSU) hat bei einem Zugunglück bei Garmisch-Pattenkirchen vor Ort gesprochen. © Sven Hope / dpa

Auch Anton Speer, Landrat von Garmisch-Partenkirchen, lobte die gute Zusammenarbeit vor Ort und drückte seine Besorgnis und Anteilnahme aus. Am Klinikum in Garmisch-Partenkirchen laufen laut seiner Aussage derzeit Notoperationen, ihm seien 28 Menschen bekannt, die zum Teil schwer verletzt seien. „Der Schock sitzt noch tief. „Jetzt hoffen wir, dass auch die Toten wiederhergestellt werden können, das ist das Wichtigste“, sagte Speer.

Update 3. Juni, 16.13 Uhr: Auch Innenministerin Nancy Phaser ist auf dem Weg nach Garmisch-Partenkirchen. Via Twitter reagierte sie entsetzt auf den Vorfall: „Uns erreichen schreckliche Nachrichten über das Zugunglück bei Garmisch. Meine Gedanken sind bei den Angehörigen der Toten und der Schwerverletzten und Verwundeten.”

Auch Verkehrsminister Volker Vising (FDP) meldete sich zu Wort. „Die Bilder, die uns zu diesen Stunden aus Garmisch-Partenkirchen erreichen, sind dramatisch“, sagte er am Freitag in Berlin. „Derzeit kann das volle Ausmaß des Absturzes nur vermutet werden. Meine Gedanken sind bei meinen Angehörigen und den Verwundeten. Wir stehen in engem Kontakt mit der Deutschen Bahn und unterstützen wo wir können. Unsere Experten sind bereits vor Ort, um gemeinsam mit den Ermittlungsbehörden die Hintergründe des Vorfalls zu klären.

Update vom 3. Juni, 16.01 Uhr: Die Ursache des Vorfalls blieb zunächst unklar. Die Eisenbahner drückten ihren Angehörigen ihr tiefstes Beileid aus. Dazu kommen Mitarbeiter des Rettungsdienstes und Mitarbeiter der Staatssicherheit. Auch die Deutsche Bahn hat eine spezielle Hotline eingerichtet.

Zugunglück bei Garmisch: 15 Schwerverletzte, vier Tote laut Polizei

Update vom 3. Juni, 15.34 Uhr: Ein Polizeisprecher im BR bestätigt nun, dass vier Todesfälle vermutet werden könnten. Bei dem Unfall wurden insgesamt 60 Personen verletzt, davon 30. 15 Menschen wurden schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Laut BR geht es derzeit vor allem um die Sicherheit des entgleisten Zuges. Ein Vorteil für die Retter war, dass die Unfallstelle auf dem Weg lag. So konnte schnell geholfen werden. Nach Angaben eines örtlichen Sprechers ist der Polizei die Ursache der Entgleisung noch völlig unbekannt.

Inzwischen gibt es in der Region ernsthafte Verkehrsbehinderungen. Wie ein Polizeisprecher gegenüber dem BR bestätigte, könnte die Blockade vor Ort sogar bis zum nächsten Morgen andauern. Etliche Straßen und Wege bleiben noch mindestens einige Stunden gesperrt.

Zug entgleist in Garmisch: Alle Verletzten und Unverletzten gerettet, doch die Polizei befürchtet weitere Tote

Update vom 3. Juni, 15.22 Uhr: Alle Verletzten und Unversehrten wurden aus dem Zug geborgen. Doch die Polizei befürchtet weitere Tote. Glücklicherweise überlebte ein älterer Mann den Unfall unverletzt. Er könne es nicht genau beschreiben, es sei alles sehr schnell gegangen, sagte er dem Tagblatt. “Plötzlich gab es viel Rumpeln und dann Staub.” Bundeswehrkräfte schlugen Fenster ein und zogen ihn und die anderen Passagiere aus der Kabine.

Die Arbeit geht weiter. Unter den härtesten Bedingungen. Das Gelände ist extrem unwegsam, manchmal muss die Feuerwehr Bäume fällen und Barrieren gegen Unfälle beseitigen, erst steile, überwucherte Hänge zu den Autos erklimmen. “Es ist brutal”, sagte ein Feuerwehrmann. Nicht nur körperlich, sondern auch psychisch. Laut Harald Bauer, einem Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern, sind viele Schüler betroffen. „Das ist sehr belastend für die Einsatzkräfte.“ Bauer beschrieb die Situation als „schrecklich, völlig dramatisch“.

Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter hat angekündigt, um 15.30 Uhr vor Ort zu sein, Innenminister Joachim Hermann will sich um 15.45 Uhr ein Bild von der Lage vor Ort machen.

Zug entgleist bei Garmisch-Partenkirchen – Deutsche Bahn spricht Angehörigen ihr Beileid aus

Update vom 3. Juni, 15.15 Uhr: Nach dem Zugunglück mit mehreren Toten am Freitag bei Garmisch-Partenkirchen hat die Deutsche Bahn der Familie ihr tief empfundenes Beileid ausgesprochen. Einsatzkräfte und DB-Mitarbeiter seien vor Ort, teilte das Bundesunternehmen in Berlin mit. Die Ursache des Absturzes wurde noch nicht bekannt gegeben.

Nach Angaben des Landratsamtes Garmisch-Partenkirchen sind drei Menschen gestorben. Insgesamt 60 Menschen wurden wegen Verletzungen behandelt, davon 16 mit schweren …