Nach dem mutmaßlichen Mord am Vater des Flüchtigen wurde ein Radfahrer tödlich verletzt
12. Juni 2022, 23:48 Uhr
Nachdem der 36-Jährige behauptet, seinen Vater getötet zu haben, versucht er vor der Polizei zu fliehen. Auf der Flucht vor den Beamten traf er vier Radfahrer – für eine Frau endete der Unfall tödlich. Die Polizei sprach bei den Verdächtigen von einem “psychischen Ausnahmezustand”.
Ein Flüchtiger, der seinen Vater getötet haben soll, bevor er in Mannheim vier Radfahrer in einem Auto angefahren hat. Dabei wurde ein 71-jähriger Radfahrer tödlich verletzt. Drei weitere Personen seien schwer verletzt und in Krankenhäuser gebracht worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.
Dem 36-jährigen Tatverdächtigen wird vorgeworfen, seinen 69-jährigen Vater im rheinland-pfälzischen Ellerstadt kurz nach 18 Uhr getötet zu haben. Der mutmaßliche Täter flüchtete dann mit einem Auto, bevor die Polizei eintraf.
Im baden-württembergischen Mannheim kollidierte er mit vier Radfahrern. Nach dem schweren Unfall flüchtete der Mann erneut – diesmal zu Fuß. Anschließend sprang er in den benachbarten Rhein. „Der Mann, der sich vermutlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, wurde schließlich von der Polizei festgenommen“, so die Ermittler. Helikopter und Wasserschutzpolizei sind im Visier. Es wird nun weiter untersucht. Der Tatort in der Rhenaniastraße in Mannheim wurde weiträumig abgeschnitten.
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