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Nothing Phone (1): Angekündigte Displayhelligkeit auf 700 cd/m² reduziert

Nichts hält neuerdings davon ab, das Handy (1) (Test) mit einer maximalen Displayhelligkeit von bis zu 1200 cd/m² zu bewerben, allerdings nur bis 700 cd/m², nachdem ComputerBase das Unternehmen mit entsprechenden Messwerten konfrontierte. Im Smartphone-Test ist der höhere Wert in keinem Szenario zu erreichen.

In den der Presse zur Verfügung gestellten Unterlagen zum Telefon (1) wie dem sogenannten „Reviewer’s Guide“, in dem der Hersteller die wichtigsten Features und Funktionen des Smartphones für einen anstehenden Test im Vorfeld zusammenfasst Bei der Ankündigung, als sich das Gerät noch in der Lock-in-Periode befand, sowie in der Zeit nach der offiziellen Präsentation am 12. Juli, der Testfreigabe am 15. Juli und dem Marktstart am 21. Juli hieß es immer, dass der OLED Display mit bis zu 1200 cd/m² (nits) soll hell sein. Bis vor kurzem waren diese Informationen auch auf der Website von Nothing zu finden, wie mehrere Einträge von Wayback Machine zeigen.

Der Hersteller hat bis zu 1200 cd/m² angekündigt

Konkret bewirbt der Hersteller eine Helligkeit von 500 cd/m² und eine maximale Helligkeit von 1200 cd/m². Der niedrigere Wert bezieht sich auf die maximal erreichbare Helligkeit durch manuelle Anpassung, der höhere Wert auf die Helligkeit im Automatikbetrieb, wenn diese über den Helligkeitssensor abhängig vom Umgebungslicht angepasst wird. Außerdem kommt in diesem Modus bei maximaler Helligkeit der „Average Picture Level“ (APL) zum Tragen, der eine höhere Helligkeit ermöglicht, je kleiner der Weißanteil des Bildschirms ist. Das ist eine besondere Eigenschaft von OLED-Bildschirmen, die beispielsweise auch in Fernsehern zum Einsatz kommt.

Im Test lassen sich nur 700 cd/m² feststellen

Im Phone-Test (1) schaffte es ComputerBase allerdings nie, die beworbenen 1200 cd/m² zu erreichen, wie der Artikel auch anmerkt. Es wurden auch Tests mit einem besonders niedrigen APL und mit verschiedenen HDR-Videos durchgeführt, um festzustellen, ob es besondere Bedingungen gibt, unter denen das Display möglicherweise höhere Helligkeiten freischalten könnte – jedoch ohne Erfolg. Als Maximum wurden immer knapp 700 cd/m² angegeben, wie die folgende Grafik zeigt. Die wenigen Redakteure, die auch reale Messungen durchgeführt und nicht nur die Herstellerangaben akzeptiert haben, wie Heise oder GSMArena, setzen Werte um die 660 cd/m² (100 % APL).

Displayhelligkeit max.

    • Samsung Galaxy S22+

    • Samsung Galaxy S22 Ultra

    • Apple iPhone 13 Pro

    • Apple iPhone 13 Pro Max

    • Samsung Galaxy S21 Ultra

    • Samsung Galaxy Note 20 Ultra

    • Samsung Galaxy S22

    • Samsung Galaxy ZFlip 3

    • Xiaomi Mi 11 Ultra

    • Apple iphone 13 mini

    • Apple iPhone 12 Pro Max

    • Apple iPhone 12 Pro

    • Apple iPhone 11 Pro Max

    • OnePlus 9 Pro

    • Asus ROG Phone 6

    • Xiaomi Mi 11

    • Google Pixel 6 Pro

    • One Plus 9

    • OnePlus 8 Pro

    • Samsung Galaxy A52 5G

    • Google-Pixel 6

    • Qualcomm-Smartphone für Snapdragon-Insider

    • Samsung Galaxy S20

    • Samsung Galaxy S20 Ultra

    • OnePlus 8T

    • Samsung Galaxy S20+

    • Oppo Find X3 Pro

    • Unihertz-Titan

    • Google Pixel 4a

    • Telefon (1) (automatisch, 10 % APL)

    • Telefon (1) (automatisch, 20 % APL)

    • LG-Flügel

    • Google-Pixel 5

    • Apple-iPhone XR

    • Katze S61

    • One Plus 7T

    • Samsung Galaxy Z-Fold 2

    • Gigaset GX290

    • Apple iphone 11

    • Google Pixel 4a 5G

    • Apple iphone 12

    • Apple iPhone Xs Max

    • Apple iPhone 12 Mini

    • Telefon (1) (automatisch, 100 % APL)

    • Samsung Galaxy Note 9

    • Motorola Moto G8 plus

    • OnePlus Nord

    • Samsung Galaxy S9+

    • Samsung Galaxy S9

    • Huawei Mate 20 Pro

    • Samsung Galaxy Note 10+

    • OnePlus Nord 2

    • One Plus 6

    • Nokia XR20

    • MotorolaMoto G6

    • OnePlus 7 Pro

    • LG Samt

    • Sony Xperia XZ3

    • Sony Xperia 5III

    • Samsung Galaxy S10e

    • Katze S52

    • LG G7 ThinQ

    • Cat S62 Pro

    • Sony Xperia 1 II

    • Sony Xperia 5 II

    • Huawei P30 Pro

    • Huawei P20 Pro

    • Asus ZenFone 6

    • Samsung Galaxy S10+

    • Oppo Reno2

    • Samsung Galaxy S10

    • Motorola Moto G7 plus

    • Huawei P40 Pro

    • Samsung Galaxy A50

    • Motorola One Vision

    • Katze S42

    • Oppo A91

    • Doogee V20

    • Sony Xperia XZ2 Compact

    • Motorola Moto G7 Power

    • Vivo X60 Pro

    • Gigaset GS4

    • Oppo Find X2 Pro

    • Nokia 7 Plus

    • Motorola Moto G7

    • Xiaomi MiMix 2S

    • Motorola One

    • Samsung Galaxy A6

    • Gigaset GS5

    • LG G8s

    • Nokia 6.1

    • Telefon (1) (manuell, 10 % APL)

    • Telefon (1) (manuell, 100 % APL)

    • Telefon (1) (manuell, 20 % APL)

    • Motorola Moto Z3 spielen

    • OnePlus 6T

    • Google Pixel 4XL

    • Blackberry Key2

    • Google Pixel 3a

    • Google Pixel 3XL

    • HTC U12+

    • SonyXperia 1

Nichts ist korrigierte Information

Die Redaktion hatte sich bereits am 13. Juli vor der Veröffentlichung des Tests mit Nothing zum Thema in Verbindung gesetzt. Am 19. Juli erhielt ComputerBase die Information, dass das beschriebene Verhalten noch vom Support-Team untersucht wird. Am 1. August wurde erneut gefragt, ob das Problem nachvollziehbar sei oder unter welchen Bedingungen der beworbene Wert erreicht werden könne. Schließlich hieß es am 3. August, das Support- und Technikteam habe das Problem intern mit „hoher Priorität“ geprüft. “Spitzenwerte liegen bei etwa 700 Nits für die Helligkeit”, erklärte nichts abschließend. Daran werde sich in Zukunft nichts ändern, sagte er. Mangelnde Kommunikation, Transparenz oder Verzögerungstaktik kann die Redaktion dem Unternehmen bzw. der zuständigen PR-Agentur aber nicht vorwerfen, da viele Fragen zu Gerät und Software zeitnah beantwortet wurden.

Der von Nothing versprochene Fix ist nun abgeschlossen. Auf der Herstellerseite wird die Spitzenhelligkeit des Displays (1) nur mit 700 cd/m² am unteren Rand der Produktseite beworben. An der Panelwertung durch die Redaktion ändert die Korrektur nichts, da bereits im Test auf Basis der von der Redaktion gesetzten Werte ein Fazit gezogen wurde. Vorteile des von Visionox gelieferten OLED-Panels waren neben der bemängelten Helligkeit vor allem der symmetrische Aufbau und die schnelle Bildwiederholrate von 120 Hz.

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