Die letzte Gelegenheit, Georges Bizets große Oper Carmen auf der Garser Burg zu erleben, ist entweder Donnerstag, 4. August oder Samstag, 6. August (jeweils 20 Uhr), danach fällt der imaginäre Vorhang wieder für ein Jahr.
Im Zentrum der Handlung steht die faszinierende Geschichte der Schmugglerin Carmen und des Soldaten Don Jose, der seine Pflicht gegenüber seiner Geliebten verletzt und sie schließlich aus Eifersucht ersticht. Auch die weltberühmten Arien der beiden Hauptdarsteller und die bekannte „Habanera“ tragen zum Erfolg bei.
Solisten, Chor, Orchester – alles ohne Verstärkung!
Große Stimmen, alles natürlich wie in Gars üblich unverstärkt, sind auf der großen Bühne zu hören, allen voran Ljubia Vranes als Carmen, Oscar Marin, der sich von seinem Urlaub in Corona erholt hat, als Don José, Corinna Kohler als Mikaela, Tina Drole als Mercedes oder Neven Krinik als Escamillo und der auf Mikrofone verzichtende Chor sowie das Orchester unter der Leitung von Regisseur Johannes Wildner.
Während die Oper Carmen 1875 bei ihrer Uraufführung durch das Publikum scheiterte und von der Fachpresse verrissen wurde, ernteten Gars Inszenierung (Regie: Dominique Wilgenbus) und Musikpartitur begeisterten Applaus vom Publikum und viel Lob von den Medien. Auch die einzigartige Kulisse – Schloss Babenberg – trug in der „Oper von Waldfirtel“ zum einmaligen Gesamteindruck bei.
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