Oppo Reno 8 und Reno 8 Pro sind ab sofort verfügbar. Bild: watson
Oppo hat zwei neue Mittelklasse-Smartphones auf den Markt gebracht. Erstmals bringt der Smartphone-Gigant auch ein günstiges Einsteiger-Tablet auf den Markt.
31.08.2022, 15:10 Uhr 31.08.2022, 15:47 Uhr
Oppo feiert im September sein dreijähriges Jubiläum in der Schweiz. Schon jetzt gehören die Chinesen nach Apple und Samsung zu den meistverkauften Smartphone-Marken in Deutschland. Damit das auch so bleibt, hat Oppo heute zwei neue Modelle der Reno-Reihe vorgestellt, die wir in den letzten Tagen schon vorab begutachten konnten.
Technisch und preislich gehören das Reno 8 und das etwas grössere Reno 8 Pro mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von CHF 499.– und CHF 749.– zur Mittel- und Oberklasse. Beide Geräte sind ab sofort verfügbar.
Ein schneller Prozessor, ein übersichtliches Display und eine gute Kamera sind in dieser Liga längst Standard. Neben dem relativ großen Akku hat Oppo auch eine eigens entwickelte Schnellladefunktion, die die meisten Konkurrenten in den Schatten stellt. Der 4500-mAh-Akku beider Modelle ist in 35 Minuten vollständig aufgeladen. Anders als bei Samsung oder Apple ist das Schnellladegerät im Lieferumfang enthalten.
Die Chinesen betonen, dass die Schnellladefunktion den Akku dank fortschrittlichem Lademanagement nicht vorzeitig altern lässt. Sie garantieren 1.600 Ladezyklen oder vier Jahre täglichen Gebrauch ohne nennenswerten Kapazitätsverlust. „Das ist das Doppelte des Industriestandards (800 Zyklen) und ist derzeit die längste Akkulaufzeit auf dem Markt“, sagt Oppo.
Oppo Reno 8 Pro
Das Reno 8 Pro ist in Glazed Black und Glazed Green erhältlich. Foto: über gsmarena
Das Reno 8 Pro kommt mit einem 6,7 Zoll großen Display mit scheinbar extrem schmalem Rahmen. Was viele ansprechen dürfte: Das hochwertige Amoled-Display ist an den Kanten nicht abgerundet, was zum kantigen Erscheinungsbild passt.
Auf der Glasrückseite steht eine beeindruckende Triple-Kamera, die derzeit zu den besten auf dem Markt gehört. Die Bildqualität ist für ein Handy hervorragend und liefert auch nachts überraschend gute Fotos. Für die absoluten Höhen ist der Boost zu schade, ansonsten nichts zu meckern.
Wie eingangs erwähnt, unterscheidet sich das Reno 8 Pro von der Konkurrenz durch die Oppo-eigene Schnellladefunktion: In rekordverdächtigen 11 Minuten geht es von 0 auf 50 Prozent. Nach gut 30 Minuten ist der Akku voll.
Abgesehen vom fehlenden kabellosen Laden gibt es ein paar deutliche Abstriche gegenüber teureren Smartphones. Größter Wermutstropfen ist die relativ kurze Update-Zeit: Nach zwei Generationen Android-Updates und drei Jahren Sicherheitsupdates dürfte die Zeit abgelaufen sein. Samsung stellt seit fünf Jahren Sicherheitsupdates bereit, Apple sogar noch länger.
Die wichtigsten Eckdaten:
- Anzeige: 6,7 Zoll (AMOLED), 2412 x 1080 Pixel, 120 Hz
- Prozessor: Mediatek Dimension 8100-Max
- Speicher/RAM: 256 GB / 8 GB (nicht erweiterbar)
- Kamera: 50 MP Hauptkamera, 8 MP Ultraweitwinkel, 2 MP Makro, 32 MP Selfie
- Akku: 4500 mAh (0 auf 100 % in 35 Minuten über USB Type-C)
- Sonstiges: Fingerabdrucksensor unter dem Display, Gesichtserkennung, 5G, Wi-Fi 6, NFC
- Masse/Gewicht: 161,2 * 74,2 * 7,34 mm / 183 g
- Farben: schwarz glasiert, grün glasiert
- Software: Android 12 / Color OS 12.1
- Preis: CHF 749 (UVP)
Oppo Reno 8
Das Reno 8 hat eine matte Rückseite, die im Licht leicht schimmert und keine Fingerabdrücke hinterlässt Foto: @avinashpc6
Das optisch sehr ähnliche Reno 8 ist etwas kleiner und komfortabler als das Pro-Modell. Das 6,43-Zoll-Amoled-Display hat die gleiche Auflösung wie das Pro-Modell, ist aber nicht so hell und hat einen viel markanteren Rahmen. Abgesehen vom etwas langsamen Prozessor, der im täglichen Gebrauch immer noch mehr als genug Leistung entwickelt, gibt es kaum Kompromisse: Akku, Kamera und Speicherausstattung sind identisch.
Kurzum: Reno 8 bietet mit einem unverbindlichen Startpreis von 499 Franken alles, was 90 Prozent aller Nutzer zufrieden stellen wird. Allerdings sind die beiden neuen Reno-Smartphones nur spritzwassergeschützt. Ein Regenschauer kann ihnen nichts anhaben, aber für die Unterwasserfotografie sind sie nicht gemacht.
Das Reno 8 bietet die gleiche Kamera wie das Reno 8 Pro, das 250 Franken mehr kostet. Foto: @avinashpc6
Die wichtigsten Eckdaten:
- Anzeige: 6,43 Zoll (AMOLED), 2412 x 1080 Pixel, 90 Hz
- Prozessor: Mediatek Dimension 1300
- Speicher/RAM: 256 GB / 8 GB (nicht erweiterbar)
- Kamera: 50 MP Hauptkamera, 8 MP Ultraweitwinkel, 2 MP Makro, 32 MP Selfie
- Akku: 4500 mAh (0 auf 100 % in 35 Minuten über USB Type-C)
- Sonstiges: Fingerabdrucksensor unter dem Display, Gesichtserkennung, 5G, Wi-Fi 6, NFC
- Masse/Gewicht: 160,0 x 73,4 x 7,67 mm / 179 g
- Farben: Schwarz schimmern, Gold schimmern
- Software: Android 12 / Color OS 12.1
- Preis: CHF 499 (UVP)
Oppo Pad Air
Das Oppo Pad Air hat ein zweifarbiges Metallgehäuse Foto: oppo
Auch Oppo bringt erstmals ein Tablet auf den Markt. Das 279 Franken teure Pad Air ist ein typisches Einsteiger-Tablet für alle, die damit nicht professionell arbeiten, sondern nur Medien konsumieren wollen.
Das 440 Gramm schwere Android-Tablet verfügt über ein 10,4 Zoll großes LCD-Display (2K-Auflösung), 64 GB Speicher und einen Mittelklasse-Prozessor (Snapdragon 680), der zum Surfen im Internet, Lesen von Nachrichten oder Ansehen von Videos ausgelegt ist. Je nach Verwendung beträgt die Akkulaufzeit zwischen 12 und 16 Stunden. Das Tablet ist ab September erhältlich.
Oppo Band 2
Der Fitness-Tracker von Oppo wiegt 33 Gramm und soll mit einer einzigen Ladung zwei Wochen durchhalten.
Der neue Fitness-Tracker von Oppo hat ein 1,57 Zoll großes AMOLED-Display. Der Tracker bietet die üblichen Features wie verschiedene Trainingsmodi und Überwachung der Herzfrequenz oder Sauerstoffsättigung. Der Akku soll 14 Tage halten.
Das Oppo Band 2 ist mit Android- und iPhone-Smartphones kompatibel und ab dem 22. November 2022 für 69 Franken erhältlich.
(oli)
Das technische Problem mit Postfinance Card und Postomaten wurde behoben. Laut einer Mitteilung der Post-Tochter vom Freitagnachmittag funktionierten alle Kartendienste der Postfinance wieder «ohne Einschränkungen».
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