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Rapid schlug Celtic Glasgow mit 3:3 in neuer Aufstellung

Vor 9.400 Zuschauern sorgte der 33-Jährige beim 3:3 gegen Celtic Glasgow für Ruhe und Aufregung auf dem Platz – wie es sein musste – und Gefahr im Schlussdrittel.

Bei seiner Rückkehr nach Hüteldorf seien „die alten Gefühle hochgekommen“, sagte der Kärntner nach dem Match. “Schon das Aufwärmen war besonders, ich habe mich auf das Spiel gefreut.”

Vor allem das Zusammenspiel mit Nicolas Kuhn, der sowohl auf der linken als auch auf der rechten Außenbahn sehr aktiv war, funktionierte gut. Die Tore wurden von anderen erzielt, nämlich Zimmerman, Krivak und Ivu.

Die Gäste nutzten Rapids Koordinationsprobleme in der Defensive und trafen – effektiv – drei Mal aus nur wenigen Zügen im Tor von Rapid, diesmal mit Niklas Hedl.

„Das ist nicht unser Anspruch“

„Es ärgert mich, dass wir zu leicht kassieren – beim dritten Tor“, sagte Feldhofer nach dem Spiel. Er sieht in der Abstimmung kein Problem, jemand sei sich „zu sicher“ oder „verfehle“ den Ball. „Das ist nicht das, was wir wollen, es sollte in Zukunft nicht passieren.

Mit viel Mühe erkämpften sich zwei Rapid-Teams (nach einer Stunde waren alle Feldspieler ausgewechselt) in letzter Minute 3:3. Dies ist das fünfte Unentschieden gegen Celtic Glasgow in fünf Spielen.

Für Burgstahler war es ein “ziemlich gutes” Spiel für die Grün-Weißen “zeitweise”. Er fand aber auch, dass die Rapids „die Tore selbst geschossen“ und es ihren Gegnern „zu leicht gemacht“ hätten. Offensiv habe „der letzte Pass noch etwas gefehlt“.

Neben Burgstahler standen sechs weitere der neun Rookies von Rapid auf dem Feld. Roman Kerschbaum ist nach einer Sprunggelenksverletzung noch nicht bereit, ebenso wie der nicht ganz „neue“ Ferdi Dreuf, der Ende des Monats ins Mannschaftstraining einsteigen wird.

Die U19-Fußballer sind offiziell bis nächste Woche im Urlaub. Pascal Fahlmann ist freiwillig früher ins Training zurückgekehrt.

“passende Zeichen”

Für Feldhofer war bei der Neuaufstellung der Rapid vor allem eines entscheidend: dass die Mannschaft in dieser Saison eine echte Mannschaft ist. „Neben Technik, Taktik und Physik haben wir bei den Neuzugängen auch viel Wert auf den zwischenmenschlichen Bereich gelegt.“ Im Teamgefüge „muss alles passen“. „Denn wir haben gesehen, dass das in den letzten Jahren bei Rapid nicht immer so war.“ Rapid habe versucht, „eine Gruppe von Charakteren zusammenzustellen, von denen wir hoffen, dass sie zusammenpassen.“

Zu harmonisch dürfe es aber nicht werden: “Es sollte einen positiven Wettbewerb geben, das weiß jeder im Team.”