Veröffentlicht5. Mai 2022, 2:16 Uhr
Im Rahmen der Übung simulierten etwa 100 Soldaten den “elektronischen Start” mobiler ballistischer Raketensysteme mit Atomwaffen vom Typ Iskander, teilte das russische Verteidigungsministerium am Mittwoch mit.
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Die russischen Streitkräfte werden in Kaliningrad für den Ernstfall trainieren. (Archivbild)
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Die Übungen sollen mit mobilen Raketensystemen und Atomwaffen vom Typ Iskander durchgeführt worden sein. (Archivbild)
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Kaliningrad ist eine russische Enklave an der Ostsee zwischen zwei EU- und NATO-Mitgliedern, Polen und Litauen. (Archivbild)
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Der russische Präsident Wladimir Putin hat bereits mehrfach mit Atomwaffen gedroht.
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Seit Ende Februar befinden sich die russischen Nuklearstreitkräfte in höchster Alarmbereitschaft.
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In Kaliningrad soll nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums nun der Notstand geübt werden.
Nach Angaben aus Moskau haben russische Streitkräfte in Kaliningrad vor dem Hintergrund der Offensive in der Ukraine Angriffe mit Atomraketen simuliert. Die Streitkräfte übten nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums den Angriff auf militärische Ziele eines imaginären Feindes und die Reaktion auf einen Gegenangriff.
“Blitzschnelle Rache”, wenn der Westen in den Konflikt eingreift
Seit Beginn der Militäroperation in der Ukraine hat der russische Präsident Wladimir Putin seine Bereitschaft bekundet, russische taktische Atomwaffen einzusetzen. Ende Februar versetzte Russland seine Nuklearstreitkräfte in höchste Alarmbereitschaft. Der Kremlchef warnte auch vor “schneller” Rache, falls der Westen direkt in den Konflikt in der Ukraine eingreifen sollte.
Beobachtern zufolge hat das russische Staatsfernsehen in den vergangenen Tagen versucht, den Einsatz von Atomwaffen für die Öffentlichkeit salonfähig zu machen. „Seit zwei Wochen hören wir auf unseren Fernsehbildschirmen, dass die Atomsilos geöffnet werden müssen“, sagte der russische Journalist und Friedensnobelpreisträger Dmitri Muratow am Dienstag.
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(AFP/sys)
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