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Schwere Waffen für die Ukraine: Die Bundesregierung liefert bald Panzerhaubitzen

Schwere Waffen für die Ukraine Die Bundesregierung wird bald Panzerhaubitzen liefern

5. Mai 2022, 1:14 Uhr

Offenbar liefert Deutschland weiterhin schweres Militärgerät an die Ukraine. Einem Bericht zufolge ist neben dem Transport von Gepard-Flugabwehrpanzern auch die Lieferung von Panzerhaubitzen 2000 geplant, die jedoch noch nicht einsatzbereit sind.

Die Bundesregierung plant, sieben Panzerhaubitzen in die Ukraine zu liefern. Nach Angaben von Regierungsvertretern werden die Haubitzen derzeit repariert und sollen bis Ende Juni intakt sein, berichtete Bild. Inzwischen hat sich der Zeitung zufolge der Ringtausch mit Slowenien verzögert. Die Slowenen mussten im Austausch gegen deutsche Schützenpanzer Marder und Schützenpanzer Fuchs T-72-Kampfpanzer nach Kiew liefern. Aber die slowenische Regierung drängt eindeutig auf modernere Panzer.

Auf dem Papier verfügt die Bundeswehr über etwa 100 Panzerhaubitze 2000-Waffensysteme, aber nur 40 davon sind im Einsatz. Dies sind schwere Artilleriekanonen, die 40 Kilometer weit feuern können. Mit der Lieferung der sieben Reparaturhaubitzen wird die Lieferung in die Ukraine die Lücke in der Bundeswehr zumindest nicht vergrößern.

Der ukrainische Botschafter Andriy Melnyk sagte der Zeitung: „Wir fordern die Bundesregierung auf, schnellstmöglich einen erheblichen Teil der verfügbaren Waffensysteme aus den Reserven der Bundeswehr an die Ukraine zu übergeben.“

Die Bundesregierung hat in der vergangenen Woche erstmals die Ausfuhr schwerer Waffen direkt aus Deutschland genehmigt: 50 Gepard-Flugabwehrpanzer. Nach Angaben aus ukrainischen Regierungskreisen sind bis zum 21. Dazu kommen 100.000 Handgranaten, 2.000 Minen, etwa 5.300 Sprengladungen und mehr als 16 Millionen Schuss Munition verschiedener Kaliber für Pistolen von der Maschinenpistole bis zum schweren Maschinengewehr.