Veröffentlicht10. September 2022, 09:10 Uhr
Strompreiserhöhung: Baden, Fön, Fernsehen – es wird teurer
Mit Freunden ein Online-Spiel spielen oder abends ein entspannendes heißes Bad nehmen? Dies könnte sich im nächsten Jahr stark auf die Stromrechnung auswirken.
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Wer gerne ein heisses Bad nimmt, muss nächstes Jahr ein paar Franken mehr vom Lohn beiseite legen: Zweimal pro Woche zu baden kostet 2023 in Zürich rund 79 Franken pro Jahr – im Wallis sogar mehr als 100 Franken.
Ich sprühe nicht
Gamer müssen nächstes Jahr tiefer in die Tasche greifen, zum Beispiel im Kanton Wallis: Wer hier täglich zwei Stunden wettet, bezahlt am Jahresende 77 Franken auf der Stromrechnung.
20 Minuten/Michael Scherer
Das Föhnen der Haare dauert meist nicht lange – zum Glück, denn: Bei einem Verbrauch von 0,5 kWh für eine Viertelstunde Föhnen kann die Stromrechnung schnell in die Höhe schnellen.
pixabay
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In der Schweiz werden die Strompreise für 2023 in den Kantonen und Gemeinden unterschiedlich stark steigen.
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Der Kanton Zürich profitiert von vergleichsweise geringeren Strompreissteigerungen.
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In Valle hingegen wird der Strompreis um die Hälfte steigen.
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Deshalb werden im nächsten Jahr einige Tätigkeiten im Haushalt teurer: etwa Spielen, Baden, aber auch Haare föhnen.
Mit steigenden Strompreisen wird manches ab 2023 teurer – wie Spiele oder ein entspannendes Bad am Abend. 20 Minuten zeigt Ihnen, wie viel mehr Ihre Hausarbeit kosten wird.
Die Eidgenössische Elektrizitätskommission (Elcom) zeigt: Im Kanton Zürich steigen die Strompreise im nächsten Jahr um rund 19 Prozent, die Strompreise bleiben aber im Vergleich zu anderen Kantonen tief. Nur Nidwalden schnitt mit einem Plus von gut vier Prozent besser ab. Der Kanton Wallis beispielsweise wird den Preisschock stärker zu spüren bekommen: Hier steigen die Strompreise bis 2023 um mehr als 35 Prozent.
Computerspieler in Zürich können aufatmen: Eine Stunde Zocken kostet nächstes Jahr rund acht Rappen. Online-Freunde aus Valle müssen tiefer in die Tasche greifen: Eine Stunde am Computer zu spielen kostet fast elf Rappen. Wenn Sie rechnen, dass Sie zwei Stunden am Tag spielen, dh. 14 Stunden pro Woche, das sind knapp CHF 1.50 pro Woche. Auf ein Jahr betrachtet sind das im Wallis bereits 77 Franken Stromrechnung für das nächste Jahr. 2022 sind es noch 50 Franken – rund 35 Prozent weniger.
Wer es etwas bequemer mag: Ein gefüllter Whirlpool kostet im Kanton Zürich rund 61 Rappen. Zweimal pro Woche zu baden kostet aktuell knapp 64 Franken im Jahr. Nächstes Jahr dürfte man eher auf eine energiesparende Yogamatte zur Entspannung zurückgreifen: 2023 kostet der zweimalige Gang zur Toilette die Zürcher über 79 Franken – im Wallis sogar über 107 Franken.
In der folgenden Tabelle können Sie sehen, wie stark sich die Preise für andere Teile Ihres Hauses ändern werden.
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