Bei dem tödlichen Messerangriff auf ein Flüchtlingsheim in Kressbronn (Bodenseekreis) handelt es sich eindeutig um eine Wiederholungstat. Eine Person wurde am Sonntagabend getötet und fünf weitere schwer verletzt.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hat ein 31-jähriger Bewohner des Flüchtlingsheims Kressbronner Argenstraße am Sonntagabend gegen 22 Uhr an mehrere Türen der Wohnung geklopft und anschließend wahllos auf Anwesende eingestochen.
Das Motiv für die Messerattacke ist völlig unklar
Eine Person wurde durch Messerstiche tödlich und mindestens fünf schwer verletzt. In der Nacht wurde ihr Gesundheitszustand teilweise als kritisch eingestuft. Sie wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der 31-Jährige wurde vor dem Gebäude widerstandslos festgenommen. Das Motiv sei derzeit noch völlig unklar, sagte Polizeisprecher Oliver Weisflog auf SWR-Anfrage.
Bei einem Messerangriff in der Wohnung des Asylbewerbers in #Kressbronn am späten Sonntagabend wurde einer getötet und mindestens fünf zum Teil schwer verletzt. # Polizei verhaftet Verdächtige. Über die Nachricht:
Ein 31-Jähriger in einer psychiatrischen Klinik wegen einer ähnlichen Messerattacke im Mai
Wie der Polizeisprecher Weißflog erklärte, handelte es sich bei dem 31-jährigen Angreifer um denselben Mann, der im Mai in der Flüchtlingsunterkunft Kressbronn randaliert und andere mit einem Messer bedroht hatte. Nach dem Vorfall wurde er in eine psychiatrische Anstalt gebracht. Die Ermittlungen wegen Drohungen und Sachbeschädigung gegen ihn dauern noch an und es gebe keinen Grund für seine Festnahme, sagte der Sprecher.
Der Bürgermeister von Kresbron, Daniel Enzensperger, sagte auf Facebook, er sei schockiert über das, was in der Gemeinde passiert sei.
„Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen. Ich bedanke mich bei allen Einsatz- und Rettungskräften von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst/DRK.“
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