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Tödlicher Unfall auf dem Amersee – 16-jähriger Ruderer stürzt ins Wasser

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Erstellt: 29.08.2022, 04:49

Von: Andrea Greppel, Peter Scheibel

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Ein Großaufgebot von etwa 70 Rettern sucht seit Freitag im Amersee nach dem Mädchen. © Kreiswasserwacht Landsberg

Ein 16-jähriger Nichtschwimmer ist bei einem Badeunfall am Amersee bei Eching ums Leben gekommen. Sie stürzte am Freitagabend von einem Stand-up-Paddleboard ins tiefe Wasser und ertrank. Ein spezieller Tauchdienst fand am Sonntagnachmittag ihre Leiche.

Update um 17:50 Uhr:

Eching – Es ist eine traurige Tatsache, dass das Mädchen, das vom Stand Up Paddle Board gefallen ist, ertrunken ist. Ohne Leine (Sicherungsleine) und ohne Schwimmwesten waren die 16-Jährige und ihre 15-jährige Schwester aus Buchloe (Kreis Ostallgäu) am Freitagabend gegen 18:00 Uhr nur etwa 250 Meter vom Echinger Ufer entfernt mit einem Stand-on und stürzte tragischerweise ins Wasser, weil beide nicht schwimmen konnten. Ein anderer Stand-Up-Paddler dachte zunächst, die Mädchen würden aus Spaß Wasser spritzen, bis er bemerkte, dass das 16-jährige Mädchen in dem Wasser, das aus ihren Armen aufstieg, ums Überleben kämpfte, selbst von seinem Brett sprang und sie hart anstieß, um sie zum Strand zu ziehen Mädchen zum Anfassen. Ihr Dashboard stand ihnen nicht mehr zur Verfügung. Während sich die jüngere Schwester durchhalten konnte, kam Hilfe für die 16-Jährige zu spät.

Die Suche nach dem Mädchen begann sofort, da die Ereignisse vom Ufer aus nicht unbemerkt blieben. Die Wasserrettung Eching, Buch, Dießen und Utting waren nur wenige Minuten später mit den ersten Booten vor Ort, berichtet Maurizio Kaiser, Einsatzleiter der Wasserrettung Landsberg. Die Unfallstelle wurde sofort abgesucht, während Taucher aus Grafrath, Schondorf, Seefeld, Fürstenfeldbruck und sogar aus Tutzing und Posenhofen die weitere Suche übernahmen. Gleichzeitig waren zwei Hubschrauber im Einsatz, einer der Polizei und einer aus Reute (Tirol), da die näher gelegenen Hubschrauber gleichzeitig bei anderen Vorfällen eingesetzt wurden. Außerdem kamen Drohnen, ebenfalls von der DLRG Pöcking-Starnberg, und die Sonareinheit der Wasserrettung Buch zum Einsatz. Insgesamt, so Kaiser, seien etwa 70 Retter und Polizisten im Einsatz – koordiniert von vier Luft-, Boots-, Taucher- und Versorgungsbetriebsleitern.

Das Suchgebiet, das sich dank der mitgeführten und verfügbaren Tracking-App des anderen Ruderers gut eingrenzen ließ, wurde ausgiebig abgesucht. Ohne Erfolg. Bei einsetzender Dunkelheit und herannahendem Gewitter musste die Suche abgebrochen werden. Auch Unterwasserdrohne und Sonar konnten am Samstag nichts ausrichten. Taucher einer Spezialfirma wurden am Sonntag entsandt.

„Das Problem war, dass die Mädchen fast direkt am Rand, wo der See tiefer wird, ins Wasser gefallen sind“, erklärt Kaiser. Während die Luftretter in einer Tiefe von etwa fünf Metern nur wenige Meter entfernt den Boden sehen konnten, war in 15 Metern Tiefe nichts zu sehen. “Es ist nur schwarz”, sagt Kaiser. Im Laufe der Zeit wurde das Suchgebiet auf das Flachwassergebiet ausgeweitet, da zwischen ihnen ein Nord- oder Westwind eingesetzt und eine Strömung erzeugt hatte.

Am Sonntag warteten die Retter am Ufer auf die Reaktion des Tauchdienstes. Und ihre Eltern, begleitet von einem Kriseninterventionsteam, warteten am Ufer auf sie. Sie hätten den Vorfall vom Freitag verzweifelt von der Küste aus verfolgt, sagte Kaiser. Aber sie konnten nicht eingreifen, weil sie auch nicht schwimmen können. Gegen Mittag wird die Leiche entdeckt und die Angst verwandelt sich in traurige Gewissheit. Die Polizei übernahm die Ermittlungen.

Erster Bericht:

Inning/Eching – Seit Freitagnacht wird ein 16-Jähriger am Ammersee vermisst. Das teilte die Polizeiinspektion Dissen mit. Der Teenager war mit einem Paddelbrett zum See bei Eching gefahren und ins Wasser gestürzt. “Die unmittelbar danach unternommenen Rettungs- und Suchbemühungen blieben am Freitag jedoch erfolglos”, teilte die Polizei mit.

Suche nach vermissten Personen am Amersee: 16-jähriger SUP-Fahrer fällt ins Wasser

Insgesamt waren am Freitag etwa 70 Polizisten, Feuerwehr, Rettungs- und Rettungskräfte im Einsatz. Neben einer Drohne, Tauchern und einem Polizeihubschrauber kam auch das Polizeiboot Dissen mit Wärmebildkamera gezielt zum Einsatz. Die Suche wurde am Samstag fortgesetzt. Butch Water Rescue schrieb auf ihrer Facebook-Seite: „Wir haben das fragliche Gebiet erneut mit unserem neuen Sonargerät abgesucht, finanziert durch Spenden. Die auffälligen Stellen wurden vom Wasserrettungsdienst Eching am Ammersee mit Hilfe einer Unterwasserdrohne überprüft. Leider war auch die heutige Suche erfolglos.”

Nach langer Suche in Amersee geht die regionale Wasserrettung davon aus, dass die junge Frau ertrunken ist

Die regionale Wasserrettung Landsberg meldete am Freitagabend, die junge Frau sei ertrunken. „Menschen, die die Katastrophe von Land aus beobachteten, alarmierten sofort die Rettungskräfte. Einige Minuten später begannen Rettungsteams mit einer intensiven Suche, an der mehrere Boote, Taucher und Retter beteiligt waren. Auch mit Drohnen und zwei Helikoptern wurde das Gebiet abgesucht. Leider musste die Suche gegen 20.30 Uhr erfolglos abgebrochen werden.

Neben den Wasserrettungseinheiten Ammersee waren auch die Wasserrettungskräfte der Landkreise Starnberg und Fürstenfeldbruck sowie der Rettungsdienst und die Feuerwehr im Einsatz. „Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei den Angehörigen und Freunden der Opfer.

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