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Urlauber zufrieden mit Übernachtungszahlen – vorarlberg.ORF.at

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Der Beginn der Sommersaison verlief für die touristischen Betriebe Vorarlbergs sehr angenehm. Im Mai und Juni erreichten die Nächtigungszahlen wieder das Niveau vor der CoV-Pandemie. Unternehmen haben zu kämpfen, da Urlaub immer kurzfristiger gebucht wird.

24.07.2022 26.12

Online ab heute, 12.26 Uhr

Im Mai, dem ersten Monat der Sommersaison, wurden in Vorarlberg rund 300.000 Übernachtungen gezählt. Das ist mehr als doppelt so viel wie im Mai letzten Jahres. Im Vergleich zum „Corona-Jahr“ 2020 bedeutet dies sogar eine Steigerung um mehr als 1000 Prozent. Auch Tourismusdirektor Christian Schützinger ist mit den Junizahlen zufrieden.

Im Juli sind die Nächtigungszahlen wie jedes Jahr gering, so die Tourismusverbände Bregenzerwald und Montafon. Viele Hotels würden diese Zeit daher für einen zwei- oder dreiwöchigen Betriebsurlaub nutzen, um im August wieder durchstarten zu können, sagt Herlinde Moosbrugger, Geschäftsführerin von Bregenzerwald Tourismus.

Wir warten auf das Wetter

Ein Problem für die Tourismusbranche ist das Buchungsverhalten der Urlauber. Früher habe der Gast drei Wochen im Voraus gebucht, heute seien Reservierungen drei Tage vor Anreise üblich, sagt Daniela Vonbrun von Montafon Tourismus. Dieses Problem ist auch im Bregenzerwald bekannt. Das ist auch deshalb ein Problem, weil es die Mitarbeiterverteilung und den Einkauf für ein Frühstücksbuffet schwer planbar macht.

Einen Grund für kurzfristige Buchungen sieht Moosbrugger darin, dass Urlauber abwarten, wie sich das Wetter entwickelt. Entscheidend ist nach wie vor das Coronavirus. Um eine Absage zu vermeiden, wird abgewartet, ob alle Familienmitglieder gesund sind.

Dienstreisen finden wieder statt

Wegen des Coronavirus wurden in den vergangenen zwei Jahren auch viele Geschäftsreisen abgesagt, was besonders Hotels im Rheintal trifft. Doch jetzt finden wieder Kongresse und Großveranstaltungen statt, was für den Tourismus zwischen Bodensee und Feldkirch ein entscheidender Faktor ist.