Der strahlend blaue (Super-)Sporttourenwagen von Suzuki ist nicht nur ein Exot in unserem langjährigen Fuhrpark. Dennoch muss sich der GT einer harten Konkurrenz stellen. Sie ist grün, heißt Z1000SX und hat „nur“ 142 PS, hat aber einen größeren Hubraum und eine großzügige Serienausstattung: vier Fahrmodi, steigungsabhängige Traktionskontrolle und ABS, Tempomat, vollwertiger Quickshifter, verstellbares Windschild und farbiges TFT-Display mit der Möglichkeit, sich mit einem Smartphone zu verbinden, sind im Kaufpreis von 15.849 Euro enthalten.
Lediglich für die Farben Schwarz/Grün und Grau/Schwarz zahlt man 100 Euro Aufpreis und die Koffer gibt man nicht bei Kawasaki ab. Der Seitenkoffer mit allen Anbauteilen und Tankpad heißt bei Suzuki „Holiday Package“ und kostet 999 Euro – ein unverzichtbares Extra in unserem Multimedia-Alltag, denn einen 10-Kilogramm-Rucksack voller Kameras, Stative schnallen wir uns ungern an und Bestimmungen auf der Rückseite uns.
Für unsere Wochenendtrips ist extra wasserdichter Stauraum überlebenswichtig, wenn der Schuhschrank des Begleiters nicht in die Gepäckrolle passt. Wir sollten einige Beschwerden von unserem Beifahrer erhalten haben, der bestätigte, dass Suzuki in dem ziemlich starren Ersatzsitz, der bis zum Fahrer reicht, keinen sehr hohen Komfort beweist, aber dies gehört zum Sporttourer einfach dazu.
Wie bei der Z1000SX der Reihenvierzylinder – hier mit 10 PS. mehr Spitzenleistung – ist eines der stärksten Features von Suzuki, das sowohl auf der Heimstrecke als auch auf geschäftigen Langstreckentouren schnell für orgiastisch kreischende Gewitter sorgt. Beim Handling sehen wir aber vorne die Kawa, die schärfer einbiegt und die LED-Nase vorne leicht schräg steht, was auch an Serienreifen in Form von Bridgestone Battlax Hypersport S22 liegen mag. Sehr positiv in Erinnerung bleiben der Verbrauch, der je nach Fahrweise zwischen äußerst sparsamen 4,5 und günstigen 6 Litern schwankte, sowie die gute Sichtbarkeit im Dunkeln dank LED-Beleuchtung.
Endlich ist der GT mit dem 1000er Service (kostet um die 250 bis 350 Euro) Saisonreif und die Boxen sind eingebaut. Falls die 152 Pferde zu viel Wind bekommen, kann später noch eine Tourenscheibe nachgerüstet werden.
Add Comment