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Erstellt: 18.05.2022, 22:18
Von: Mark Stoffers
Trennung
Am 23. Mai 2022 will die Deutsche Bahn den Vorverkauf eines 9-Euro-Tickets starten. Die Maßnahme des Entlastungspakets muss allerdings noch von Bundestag und Bundesrat beschlossen werden. © aal.photo | Bild
Für 9 Euro deutschlandweit: mit einem 9-Euro-Ticket möglich. Den Starttermin für den Vorverkauf der Monatskarte hat die Deutsche Bahn bereits bekannt gegeben.
Berlin – Die Deutsche Bahn hat als Starttermin für den Vorverkauf des 9-Euro-Tickets, das als Maßnahme des Entlastungspakets 2022 kommt, offiziell die drei Monate Juni bis August bekannt gegeben. Aber es gibt noch einen Haken, so dass der Vorverkauf von 9-Euro-Tickets möglicherweise kurz bevorsteht.
Denn Voraussetzung für den Start des Vorverkaufs ist, dass Bundestag und Bundesrat dem Projekt aus dem Hilfspaket 2022 nächste Woche zustimmen. Allerdings scheint das Hindernis derzeit gar nicht so gering zu sein, da diverse Bundesländer die günstige Monatskarte um 9 Euro blockieren, die man beispielsweise in Hamburg nicht nur beim HVV, sondern auch bei der Deutschen Bahn kaufen kann. drohen. Länder wie Bayern oder Niedersachsen drohen mit Boykott, weil sie befürchten, auf einem Ticketpreis von 9 Euro sitzen zu bleiben.
Ab 23. Mai ein Ticket für 9 Euro kaufen: Erhältlich bei der Deutschen Bahn im App-Navigator, an Fahrkartenautomaten und in den DB Tourist Centern
Das 9-Euro-Ticket ist nach Angaben der Deutschen Bahn ab dem 23. Mai 2022 über die App DB Navigator und alle weiteren digitalen Bahnkanäle erhältlich. Das teilte die Deutsche Bahn den Verbrauchern am Sonntag, den 15. Mai 2022 mit, damit Fahrgäste mit einem Bus- und Bahnticket für 9 Euro deutschlandweit reisen können. „Es wird auch an rund 5.500 Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn und in mehr als 400 DB Tourist Centern an den Bahnhöfen erhältlich sein“, heißt es in der Mitteilung.
Die günstige Monatskarte berechtigt für neun Euro zur bundesweiten Fahrt mit dem öffentlichen Nahverkehr. Züge wie ICE, IC oder EC sind vom Sparangebot ausgeschlossen.
Neun-Euro-Ticket gültig für Juni, Juli und August – Verlängerungsantrag bis Dezember
Im Juni, Juli und August soll das Neun-Euro-Ticket den Verbrauchern die Möglichkeit geben, bundesweit im Nah- und Regionalverkehr unterwegs zu sein – ebenso wie der geplante Rabatt auf Diesel und Benzin, der im Juni in Kraft tritt. Tankstellen, Kinderbonus, Energiepreis-Flatrate und Hartz-IV-Förderung könnten verheerend wirken – um die Menschen in Deutschland wegen gestiegener Kosten zu entlasten.
Außerdem muss der Vorschlag zum günstigen Sparen einem anderen Zweck dienen. Das 9-Euro-Ticket als Schnupperangebot soll überzeugte Autofahrer motivieren, verstärkt Bus und Bahn als bevorzugtes Verkehrsmittel zu wählen. Mit dem 9-Euro-Ticket „besteht die einmalige Chance, langfristig mehr Menschen für den öffentlichen Nahverkehr und klimafreundliche Bahnen zu begeistern“, sagt Jörg Sandvos, Leiter der zuständigen Eisenbahntochter von DB Regio. Dazu muss das 9-Euro-Ticket zunächst vom Parlament und nächste Woche vom Bundesrat genehmigt werden.
Links drücken verlängert das Ticket um 9 Euro. Sie verlängern das Angebot bis Dezember, um mit einem Ticket um 9 Euro einen „Bus- und Bahnbeschleuniger“ zu schaffen.
Wichtige Ausnahme für das 9-Euro-Ticket: Das günstige Monatsticket gilt nur für den jeweiligen Monat
Das 9-Euro-Ticket gilt laut der Deutschen Bahn immer vom ersten bis zum letzten Tag eines jeden Monats. Wenn Sie Mitte des Monats ein Ticket für nur 9 Euro kaufen, ist die Monatskarte nur für den Rest des Monats nutzbar. Das bedeutet, dass das 9-Euro-Ticket nicht auf den nächsten Monat übertragen werden kann.
Kaufen Sie eine 9-Euro-Karte für Juni, Juli und August: Eine Monatskarte für alle Monate muss ab dem 23. Mai verfügbar sein
Gute Nachrichten für Reisende, die eine Monatskarte für 9 Euro kaufen möchten. Denn sobald Bundestag und Bundesrat dem Vorhaben zuwinken, soll es ab Verkaufsstart am 23. Mai möglich sein, Tickets für alle drei Monate gleichzeitig zu kaufen. Das bedeutet, dass Interessenten nicht jeden Monat ein 9-Euro-Ticket kaufen müssen.
Der Bund fördert das Projekt, indem er 2,5 Milliarden Euro an die Länder überweist, um die Einnahmeausfälle auszugleichen.
9-€-Ticket aus dem Entlastungspaket 2022: Kosten und Finanzierung eines Bund-Länder-Streits
Die geplante Finanzierung des Hilfspakets hat jedoch Kontroversen zwischen Bund und Ländern ausgelöst. So schaltete sich kürzlich der bayerische Verkehrsminister in die politische Debatte ein und drohte, Bayern im Bundesrat zu blockieren. „Wenn die Bundesregierung glaubt, dass sie sich von den Ländern für drei Monate Trost applaudieren lassen kann und andere die Rechnung bezahlen müssen, dann irrt sie sich gewaltig“, sagte Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) der Deutschen Presse-Agentur in München . .
Sachsens Verkehrsminister kritisierte vor wenigen Wochen die Finanzpläne von Bund und Ländern. „Das Bundesverkehrsministerium versucht nun, einen Teil dieser Kosten auf die Länder zu übertragen und mit dem Corona-Rettungspaket für den öffentlichen Verkehr zu verrechnen“, sagte Martin Dulig in einer Mitteilung. „Aber wer bestellt, muss bezahlen“, so der PSD-Politiker weiter in Dresden.
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