Eine geplante schrittweise Produktionskürzung bis Samstag könnte laut einer Schätzung der Nachrichtenagentur Reuters fast ein Viertel der norwegischen Gasförderung und etwa 15 Prozent der Ölförderung zum Erliegen bringen. Die Entscheidung, die Produktion zu kürzen, liegt letztendlich beim Betreiber Equinor. Für eine Stellungnahme war die Gruppe zunächst nicht zu erreichen. Die norwegische Regierung sagte, sie beobachte „den Konflikt genau“ und könne den Streik unter „außergewöhnlichen Umständen“ beenden.
Für die EU-Länder kommt die Abschaltung zu einem ungünstigen Zeitpunkt, da sie aufgrund fehlender russischer Lieferungen auf mehr Gas aus Norwegen angewiesen sind.
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