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Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen: Einsatz am Montag

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Erstellt: 06.06.2022, 05:00h

Von: Sandra Kate, Isabel Wetzel, Tanya Banner, Nail Accoiun, Sofia Lotter

Trennung

Bei Garmisch-Partenkirchen ist ein Zug entgleist. Die Polizei bestätigt, dass es Tote und Verletzte gibt. Für Rettungsarbeiten wird ein Spezialkran eingesetzt.

  • Möglicherweise befinden sich Vermisste im Krankenhaus: Noch sind nicht alle Identitäten geklärt.
  • Zwölf Menschen vermisst: Bayerns Innenminister Joachim Hermann gibt aktuelle Hinweise.
  • Mehrere Tote und Verletzte: Fünf Menschen starben nach dem Zugunglück, viele wurden schwer verletzt.
  • Ein Zug ist in Bayern entgleist: Ein Großaufgebot an Rettern im Einsatz.
  • Polizeikommentar nach Zugunglück: Mehrere Tote und Verletzte wurden gemeldet.
  • Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen: Zeuge sagt: “Plötzlich kippte der Zug um.”

+++ 22.00 Uhr: Der verunglückte Zug wurde am Sonntag bei Garmisch-Partenkirchen erfolgreich gefunden. Das teilte das Technische Hilfswerk (THW) dem Bayerischen Rundfunk mit. Zunächst sei das Unwetter am Tatort vorbeigezogen, sagte ein Sprecher. Der Deutsche Wetterdienst hat zuvor entsprechende Warnungen vor Gewittern herausgegeben. Einer der am Unfall beteiligten Waggons wurde bereits entfernt. Das Auto, das bereits am Samstag angehoben worden war, wurde am Sonntag schließlich in zwei Teile zerlegt. Ein weiterer Waggon, der in einer Böschung stand, konnte ebenfalls angehoben und auf der Bundesstraße 2 abgesetzt werden. Der Transport ist für Montag (6. Juni) vorgesehen. BR berichtet.

Zwei Tage nach dem Zugunglück gingen die Reinigungsarbeiten weiter. Ein 250 Tonnen schwerer Spezialkran kam unter anderem zum Einsatz, um die Lokomotive wieder auf das Gleis zu heben. © Uwe Lane / dpa

Inzwischen ist die Suche nach Vermissten „weitgehend“ beendet. Das teilte die Polizei am Sonntag mit. Am Nachmittag sei es möglich, “die letzten offenen Vermisstenfälle” zu klären, so die Beamten.

+++ 14.30 Uhr: Bei einem Zugunglück nahe Garmisch-Partenkirchen sind insgesamt fünf Menschen ums Leben gekommen. Am Samstagabend sagte die örtliche Polizei, vier der fünf Getöteten seien Frauen. Nun sind neue Details bekannt geworden: Die Bild-Zeitung berichtet, dass zwei der vier Frauen aus der Ukraine stammten. Die Informationen können nicht unabhängig überprüft werden. Bisher gibt es keine Aussage der Polizei.

Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen: Fünf Tote – vier Frauen

Update vom Sonntag, 5. Juni, 9.10 Uhr: Zwei Tage nach dem Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen gehen die Reinigungsarbeiten weiter. Um die Lokomotive wieder auf das Gleis zu heben, muss unter anderem ein spezieller 250-Tonnen-Kran zum Einsatz kommen. Es gebe auch Pläne, das umgestürzte Auto, das am Samstag auf der Bundesstraße 2 angehoben worden war, zu entfernen, sagte ein Polizeisprecher am Sonntagmorgen. Dies kann erfordern, dass der Wagen in zwei Teile geteilt wird. Die Arbeit kann einige Zeit in Anspruch nehmen.

Bei einem Zugunglück in Bayern sind am Freitagnachmittag fünf Menschen getötet und mehr als 40 verletzt worden. Warum der Regionalzug entgleist, ist unklar. Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) sagte, lokale Experten hätten einen technischen Defekt als „wahrscheinlichste Ursache“ bezeichnet.

Fünf Tote bei Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen: Identifizierung geht weiter

+++ 22.19 Uhr: In der zweiten Nacht nach dem Zugunglück in Oberbayern zwischen Garmisch-Partenkirchen und Oberau arbeiten die Einsatzkräfte weiter an der Restaurierung des Zuges und der Identifizierung der Toten. Wie die Polizei am Samstagabend in einem Bericht mitteilte, ist eine strafrechtliche Ermittlung diesbezüglich “noch schwierig”. Fest steht, dass vier der fünf Toten Frauen waren. Nach aktuellen Informationen spricht die Polizei von fünf Toten und 44 Verletzten. Die Polizei rechnet damit, dass die endgültige Bergung des Zuges noch einige Tage dauern wird. Es gibt Umleitungsrouten für gesperrte Straßen.

+++ 19.44 Uhr: Die Bergungsarbeiten nach dem Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen laufen auf Hochtouren. Auch mehr als 24 Stunden nach dem tragischen Unfall liegen die Reste der Waggons auf und neben den Gleisen. Laut Bayerischem Rundfunk rechnen die Retter zumindest nicht damit, weitere Opfer unter den Trümmern zu finden. „Aus dem Unfallhergang wussten wir, dass vermutlich Personen in den Mittelwagen geschleudert wurden“, wurde THW-Experte Stephen Jaklic zitiert. Die endgültige Sicherung ist jedoch erst beim Anheben der letzten umgestürzten Waggons gegeben.

Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen: Eine Sonderkommission ermittelt

+++ 16.26 Uhr: Nach dem schweren Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen hat eine Sonderkommission der Polizei mit den Ermittlungen zu den Unfallursachen begonnen. Das gaben Bundesverkehrsminister Volker Vising (FDP) und Bahnchef Richard Lutz bei einem Besuch vor Ort am Samstag bekannt. Die “Soko Zug” wird von der Eidgenössischen Eisenbahnverwaltung und der Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung unterhalten. Die Staatsanwaltschaft ordnete zudem ein Gutachten zur Analyse des Unfalls an.

+++ 14.00 Uhr: Bei den Rettungsaktionen nach dem Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen ist laut Polizei ein fünftes Opfer gefunden worden. Das teilte auch Bundesverkehrsminister Volker Vising (FDP) mit. Inzwischen sind weitere Menschen verschwunden.

Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen: Drei Tote

+++ 11.15 Uhr: Nach einem schweren Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen sind laut Polizei bereits drei Menschen tot aufgefunden worden. Ein weiteres Opfer starb am Freitag auf dem Weg ins Krankenhaus. Unter den vier bestätigten Toten waren keine Kinder.

Ein Sprecher der Polizei Rosenheim sagte heute Morgen, dass sich die bestätigten Opfer noch immer unter einem der umgestürzten Autos befunden hätten – seine Kollegen vor Ort korrigierten diese Angaben später. Es ist jedoch möglich, dass weitere Opfer unter dem Auto gefunden werden. Am Samstag schätzte die Polizei jedoch eine einstellige Zahl an Vermissten.

Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen: Polizei schließt weitere Tote nicht aus

+++ 9.17 Uhr: Nach dem schweren Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen wurden am Samstagmorgen mindestens drei Personen nicht gefunden. Ein schwerer Rettungskran, der bis zu 120 Tonnen heben kann, sei am Morgen am Einsatzort erwartet worden, sagte ein Polizeisprecher. „Wir können nicht ausschließen, dass sich unter dem Auto weitere Opfer befinden“, sagte ein Polizeisprecher.

Die Absturzursache war am nächsten Tag zunächst unklar. Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter sagte dem Bayerischen Rundfunk jedoch, er tippe auf einen technischen Defekt, da es keine Hinweise auf eine andere Ursache gebe.

Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen: Bergungsarbeiten gehen weiter

+++ Samstag, 4. Juni, 7.05 Uhr: Nach dem schweren Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen mit mindestens vier Toten gehen die Ermittlungs- und Bergungsarbeiten an der Unfallstelle am Samstag (4. Juni) weiter. Dort sind am Freitagnachmittag (3. Juni) mehrere Regionalzüge auf dem Weg nach München im Stadtteil Burgrain entgleist. Mehrere Doppelstockwagen des Zuges überschlugen sich, rutschten die Böschung hinunter und landeten schließlich auf der Hauptstraße. Die Unfallursache ist am Tag danach noch unklar.

Vier der rund 140 Menschen im Zug starben. Es gab auch etwa 30 Verletzte, darunter mehrere Kinder. Einige der Opfer wurden schwer verletzt und mussten notoperiert werden. Es war eines der schlimmsten Eisenbahnunglücke in Deutschland in den letzten Jahren.

Bayerns Innenminister Joachim Hermann (CSU) schloss nicht aus, dass unter den umgestürzten Autos weitere Opfer zu finden seien. Drei Leichen wurden unter dem Zug gefunden, eine vierte starb auf dem Weg ins Krankenhaus. Am Freitagnachmittag machte sich Hermann ein Bild von der Lage vor Ort in Oberbayern und sagte dem Bayerischen Rundfunk am Abend, mehrere Personen seien noch unbekannt. Es kann aber auch in Kliniken zu schweren Verletzungen kommen, die noch von der Polizei identifiziert werden müssen. Am Freitagabend wurde bekannt, dass 14 Personen vermisst werden.

Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen: Polizei rechnet mit „laufenden Ermittlungen“

Neben der Bergung der Opfer und der Versorgung der Verletzten liegt der Fokus nun auf der Aufklärung der Unfallursachen. Man bereite sich auf “laufende Ermittlungen” vor, sagte ein Polizeisprecher.

Nach Angaben von Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) war weder ein zweiter Zug noch ein anderes Fahrzeug in den Unfall verwickelt. Für den Bayerischen Rundfunk fügte Bernreiter hinzu: „Es muss davon ausgegangen werden, dass die Ursache ein technischer Grund ist, entweder am Fahrzeug oder an der Strecke.“ Laut einem Sprecher der Bahn wurde die Strecke mit elektronischen Stellwerken und moderner Sicherungstechnik ausgestattet.

Das Landratsamt Garmisch-Partenkirchen teilte zum Ende der Rettungsaktion mit, Mitte nächster Woche dürfte auch der Autoverkehr in der Region von Verletzten betroffen sein. Der Verkehr auf der A95 wird weiterhin großflächig umgeleitet, während die Autobahn in Richtung Süden gesperrt bleibt.

Vier Tote bei Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen – mehrere unbekannt

+++ 10.30 Uhr: Nach einem Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen werden nach Angaben eines Polizeisprechers noch 14 Menschen vermisst. Möglich ist aber, dass sich die Vermissten bereits in den Kliniken befinden, so Bayerns Innenminister Joachim …